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Wolfgang Bier "Das Innen und das Außen"

Auszug aus dem Buch "Mentale Kräfte aktivieren":

Jetzt muss ich noch einmal die Kunst heranziehen, denn immer schon gab es Menschen, die versuchten, uns aufzuzeigen, dass Gewalt andere Ursachen hat. Nur versteht man ihre Sprache erst, wenn man weiß, dass die Wirklichkeit ganz anders funktioniert, als wir bisher geglaubt haben. Künstler sind ihrer Zeit oft voraus. So machte der Bildhauer Wolfgang Bier schon dreißig Jahre lang deutlich, dass die Ursachen in uns liegen, dass Gewalt in den Köpfen der Menschen vorbereitet wird als Gedanken und Vorstellungen von Gewalt.

Ihm ging es als sehr feinfühliger Mensch besonders um die alltägliche, subtile Gewalt, die uns oftmals gar nicht so deutlich wird.

Gleichzeitig macht er den Gegenpol deutlich, die Narben im Leder, die verletzte Haut, die Angst vor Gewalt und das Schutzbedürfnis.

Sie bedingen einander solange, bis wir entdecken, dass wir sie selbst erschaffen. "Das Innen bestimmt das Außen" mit diesen Worten fasste Wolfgang Bier seine Arbeit zusammen: Wir sind selten bereit, gewalttätige Gedanken, Angriffsgedanken in unserem eigenen Kopf zu entdecken. Statt unsere tägliche Gewalt gegen uns selbst und andere zu akzeptieren, verdrängen wir sie, und projizieren sie auf andere. (Ich habe seinen Ausspruch mit Genehmigung als Titel  für mein drittes Buch übernommen):

Auch ich wollte Gewalt nicht haben. Lange Zeit meines Lebens habe auch ich geglaubt, nur die anderen seien Schuld, die sollten sich ändern. Mir war lange nicht klar, dass ich damit meine Auffassung von richtig und falsch dem anderen überstülpe. Was für mich falsch erschien, konnte für den anderen in seinem Erkenntnisprozess durchaus richtig sein. Solche Angriffe auf andere sind feindselig bis gewalttätig.

Wir machen uns das selten bewusst und sehen erst Tätlichkeiten als Gewalt an. Doch es sind diese vielen kleinen feindseligen Gedanken, die sich summieren und der Gewalt immer mehr Kraft geben. Die Energie der Gedanken und vor allem der begleitenden Gefühle von Abwehr, von Unmut, Wut und Hass fließen genau dorthin, wohin wir unsere Aufmerksamkeit richten. Sie erzeugt noch mehr von dem, was wir ablehnen. Die Feindseligkeit und Gewalt wächst weltweit und wird normal. Wir sollten endlich aufwachen und merken, dass es so nicht funktioniert. 

Es reicht nicht, die Gewalt im Außen aufzuzeigen und zu bekämpfen. Sie muss in unserem eigenen Inneren entdeckt, akzeptiert und durch gute Gefühle harmonisiert werden. Wir als bewusstere und verantwortungsfähigere Menschen sollten jeder für sich endlich diesen Kreislauf durchbrechen und durch konstruktive, harmonische, liebevolle Gedanken und Bilder ablösen, jeder Einzelne für sich selbst, um in der Summe auch das Ganze zu verändern.

Lesen Sie weiter im Buch "Mentale Kräfte aktivieren" online oben im Kästchen.


 

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