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Mentaltraining und das Weibliche in uns

Grün, die Farbe der Hoffnung, die Farbe des Ausgleichs. Grün ist die Farbe der Natur, die Farbe der lebendigen Gräser und Bäume. Grün ist die Farbe auch der kleinen Kraftwerke in den Zellen, der Chloroplasten, die aus Erde, Luft und Licht das machen, was die Tiere essen, und was wir essen. Grün ist die Farbe des Wachstums, die Farbe der Lebendigkeit.

Ich möchte Ihnen heute von meinen Erfahrungen berichten. Wenn bei Ihnen hin und wieder ein Gefühl des Zweifelns aufkommt und Sie mir nicht glauben können, so kann ich Ihnen versichern, dass auch ich eine Weile gebraucht habe, um mich an diese andere Denkweise zu gewöhnen. Mir geht es auch nicht darum, Bewährtes in Frage zu stellen, sondern darum, eine andere Sichtweise hinzuzufügen. Vielleicht lassen Sie sich einfach mal ein. Eine Münze hat zwei Seiten, vielleicht möchten Sie einmal einen Blick auf die andere Seite werfen.

Ich war 15 Jahre im Leistungssport tätig und habe dabei Mentaltraining eingesetzt. Sie kennen das alle: Die Skifahrer gehen oben vor ihrem Lauf im Kopf ganz schnell noch einmal alle Stationen ihrer Abfahrt durch. Man sieht es an den Bewegungen ihrer Köpfe. Ohne mentale Fitness geht heute im Leistungssport nichts mehr. Die Skispringer sagen sogar: "Der Sprung liegt vor dem Sprung", oder "Das passiert halt alles nur im Kopf". Das Bobbele sagte vor Jahren einfach nur: "Ich war mental gut drauf". Damals musste man noch sehr vorsichtig sein, um nicht als Spinner abgetan zu werden. Das hat sich inzwischen zum Glück geändert.

Was ist nun eigentlich Mentaltraining genau?

Ich will es kurz an meinen Erfahrungen erläutern. Ich war gut im Bogenschießen, doch wenn Meisterschaften anstanden hatte ich Stress. Sie kennen die Symptome: innerliches Zittern, schwitzende Hände, Unruhe, Herzklopfen und leichte Übelkeit. Ich hörte vom autogenen Training. Ich meldete mich an zu einem Kurs und wir lernten zu uns zu sagen: "Der Arm wird warm und schwer", und er tut es. Ich entdeckte mit Erstaunen: Gedanken beeinflussen den Körper.

Wir sagen, er soll sich entspannen und er tut es. Wir haben Einfluss auf unseren Körper. Er tut, was man ihm sagt. Später habe ich gelernt sogar das Herz ruhiger schlagen zu lassen. Auch das geht. Ich hatte inzwischen wegen einer Verletzung die Sparte gewechselt vom Bogen- zum Pistolenschießen, denn ich hatte nur noch einen funktionierenden Arm. Eine weitere Suggestion im autogenen Training ist: "Das Herz schlägt kräftig und gleichmäßig" Ich sah als Zeitmaß eine Bahnhofsuhr mit Sekundenzeiger vor mir. Bei Stress bewegte sich die Pistole am Arm mit dem unruhigen Herzschlag sehr schnell und ich konnte genau sehen, wie sich mit dem Bild des Sekundenzeigers das Herz langsam beruhigt. Das war eine gute Hilfe.


Der Körper tut, was man ihm sagt.

Wir beeinflussen mit jedem Gedanken unseren Körper.

Wir machen uns das nur nicht bewusst. Dabei kennen Sie vermutlich alle den Ulk, den mir ein Freund erzählte. Er sagte, sie hätten sich als junge Burschen erlaubt, bei einem Konzert der Stadtkapelle für die Spieler sichtbar herzhaft in eine Zitrone zu beißen. Die Bläser mussten aufhören. Ihnen lief das Wasser im Mund zusammen. Warum denn? Weil sie sich daran erinnerten, wie sauer eine Zitrone ist! Der Körper tut, was wir denken, und er erinnert sich. Deshalb läuft ihnen das Wasser im Mund zusammen.

Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, sondern Ihnen einen Überblick verschaffen über Mentaltraining und ein wenig über das G r ü n , das mir besonders am Herzen liegt.

Sie können sich denken, dass ich fasziniert war und vieles ausprobierte, immer nur, um meine Leistung zu verbessern. Ich hatte schon beim autogenen Training bemerkt, dass mit inneren Bildern besser gelernt wird. Mein Arm wollte zu Anfang keineswegs warm werden. Ich tat folglich so, als stehe ich unter einer Dusche und lasse heißes Wasser über meinen Arm laufen. Das half und der Arm wurde warm. Ich lernte daraus:

Es hilft, so zu tun, als ob man schon erreicht hätte, was man haben oder machen will.

Selbstgestaltung

Wie es der Zufall will, nahm ich an einem Kurs teil, wo die Kraft der inneren Bilder ganz gezielt geschult wurde. Innere Bilder entwickeln zu können heißt, sich ganz gezielt etwas vor - stellen zu können. Das heißt jedoch nicht ein Bild vor sich hinzustellen wie im Kino. Das reicht nicht. Was die Skiläufer da oben machen heißt zwar, die ganze Fahrt vor ihrem inneren Auge zu sehen. Wesentlich ist jedoch es körperlich zu empfinden, als ob es schon so sei. Genau das habe ich damals auch gemacht. Ich habe es für meinen Schießsport selbst entwickelt. Auch ich habe alles schon so ablaufen lassen, als ob es so sei, als sei es Wirklichkeit. Ich habe mir vorgestellt, ich fahre auf den Schießplatz und schieße, alles  n u r  in der Vorstellung. Draußen war Winter, es war bitter kalt und zugig. Doch ich saß im warmen Zimmer ganz entspannt in einem gemütlichen Sessel und trainierte. Ich habe mir nur vorgestellt, dass ich schieße. Wenn Sie jetzt meinen, dass könne nicht funktionieren, die Leistungen müssten doch einbrechen, wenn man nicht aktiv trainiert, dann kann ich Sie beruhigen. Sie wurden sogar besser und besser. Ich habe mit Mentaltraining absolute Höchstleistungen geschossen, damals nahe am Deutschen Rekord.


Wissenschaftliche Belege

Ich will nicht über alle Stadien berichten, sondern nur kurz noch die wissenschaftlichen Studien anführen, die ich auch in meinem ersten Buch erwähnt habe. Die Psychologie hatte das inzwischen untersucht und meine Erfahrungen bestätigt. Sie haben Basketballer trainieren lassen. Die 1. Gruppe trainierte wie üblich täglich mehrere Stunden, die 2. Gruppe machte gar nichts und die 3. Gruppe machte für nur 20 Minuten täglich Vorstellungsübungen. Wie gesagt, vorstellen ist eigentlich nicht richtig, man stellt nicht einfach nur ein innerliches Bild vor sich hin, sondern man erlebt alles so, als ob es Wirklichkeit sei. Der Körper fühlt dabei mit. Das Testergebnis war erstaunlich. Die, die gar nicht trainiert hatten, waren schlecht. Das war ja zu erwarten. Aber die anderen beiden hatten fast gleich viele Körbe geworfen. Stellen Sie sich das vor! Die einen hatten einen Verschleiß an Kraft, strengten sich stundenlang an, einschließlich der Verletzungsgefahr, während die anderen nur 20 Minuten Mentaltraining machten, den restlichen Tag in der Sonne lagen und frei hatten. Sie konnten sich ausruhen und faulenzen, und sie waren genau so gut. Das zeigt die Kraft des Mentaltrainings.

Was lernen wir daraus?

Dem Gehirn, besser gesagt dem Körpersystem ist es egal, ob etwas im Außen wirklich getan wird,
oder ob man es sich nur vorstellt.


Wir lernen und behalten. Ich kann hier nicht alle Bereiche ansprechen, alle Möglichkeiten und Konsequenzen, ich will hier nur bei dem mir wichtigsten Ansatz bleiben:

Ich habe mir nur vorgestellt, dass ich schieße und wurde immer besser, ich schoss immer besser, je besser meine inneren Bilder wurden. Das heißt doch - und das ist die andere Seite der Münze -

es sind schon immer Vorstellung, Absicht und innere Bilder, die von innen heraus uns zur Handlung bewegen.

Vorstellungen sind Gedanken in Bildern. Sie werden zu Einstellungen, wenn man sie öfters pflegt. Von diesem Ansatz ausgehend kann man also sagen, dass wir immer schon bestimmte Einstellungen gehabt haben. Nur haben wir überhaupt nicht gemerkt, dass es die damit verbundenen Vorstellungen waren, die uns zum Handeln anregten. Wir haben geglaubt, unser Denken und Vorstellen habe keinerlei Einfluss, weder auf den Körper, noch auf unsere Handlungen. Doch wir handeln immer schon so wie wir denken, nur völlig unbewusst.

Was ich hiermit anregen möchte ist das, was ich auch gemacht habe:

ZU LERNEN, SICH DAS VORZUSTELLEN, WAS WIR HABEN ODER SEIN MÖCHTEN.

Mit Mentaltraining ist es möglich, sich das Leben leichter zu machen und wesentlich schneller und effektiver unsere Ziele zu erreichen. Das kann im Sport sein, das kann im Beruf sein, das kann die Beziehung sein, die finanzielle Situation, die Familie, die Gesundheit, verschiedene Begabungen, Sprachen, Karriere, das kann sogar sein, ein liebevollerer Mitmensch zu sein. Wir müssen es uns nur vorstellen können und das oft genug.


Immer mehr Gewalt, was wir bisher gemacht haben

Sie merken schon, da ist einiges an Umdenken nötig. Wir haben nicht gewusst, wie wir funktionieren. Wir haben uns umgesehen und geschaut, was die anderen machen. Wir haben uns dann mit den anderen verglichen. Schauen Sie sich die Medien an. Auch da geht es oft um Vergleich und dann um Wertung und Urteil. Oft wird aufgezeigt, was nicht in Ordnung ist, doch regt es Gedanken im Menschen an. Die Bilder im Fernsehen regen in jedem Zuschauer Bilder an, die auf seinen Körper einwirken. Sie regen Handlung an und es ist nicht verwunderlich, dass mit den vielen Action- und Gewaltfilmen immer mehr Kriminalität, immer mehr Gewalt auch in der Realität ausgeübt wird. Vorstellungen regen Handlung an.

Wir können die Medien nicht ändern, nur uns selbst. Achten Sie mal darauf, wie oft am Tag wir vergleichen, werten, urteilen, wie oft am Tag wir genau das betonen, was wir  n i c h t   haben wollen! Beim Vergleich waren oft andere besser und wir bemühten uns, es ihnen gleich zu tun, So wie ich im Leistungssport. Ich habe auch erlebt, dass Mitstreiter unfaire Mittel benutzten. "Mach ja nicht wieder den gleichen Fehler wie beim letzten Schießen!" sagten sie. Doch schon war wieder der Gedanke an einen Fehler im Kopf, der sich im Körper auswirkt und das Vertrauen in die eigene Leistung schwächt. Andere Sportarten versuchen es mit Tricks, Ellenbogen oder Doping. Doch das ist nicht nötig. Leute, die besser sind, sind eigentlich nur als  V O R - Bilder gedacht, als Bilder, damit wir uns besser vorstellen können, das auch zu tun, was sie können. "Was ich tun kann, das könnt ihr auch tun", heißt es im Neuen Testament. Jesus hat gewusst wie wir funktionieren und hat uns bestärkt darin, dass wir viel mehr können, wenn wir unsere mentalen Kräfte ganz bewusst und konstruktiv einsetzen.


Glaube heißt, an das glauben zu können, was Sie erreichen wollen.
 

Für mich war das damals alles überraschend und neu und Sie können sich vorstellen, dass ich von diesen Möglichkeiten fasziniert war. Auch Sie können alles sein, was Sie sein oder haben möchten. Sie müssen es sich nur vorstellen können. Grundvoraussetzung dazu ist, dass Sie glauben können, das auch zu erreichen. Das geht am besten mit kleinen Schritten. Natürlich kann nicht jeder Bill Gates sein, aber wir können weitaus mehr als wir glauben. Vielleicht ermutigt Sie mein Bericht, sich selbst etwas mehr zuzutrauen und selbst etwas auszuprobieren. Fangen Sie an, die inneren Kräfte gezielt zu nutzen. Fangen Sie an sich zuerst das vorzustellen, was Sie erreichen möchten, und erst dann zu handeln. Sie werden einen frappierenden Unterschied feststellen. Handlungen sind wesentlich effektiver, wenn sie entsprechend innerlich vorbereitet wurden.

Sonntagsübungen für eine effektive Woche

Manager machen das schon lange. Sie setzen sich am Sonntagabend hin und bereiten die Woche vor. Dabei gehen sie für jeden Tag alle Termine durch. Sie stellen sich detailliert jedes Gespräch, jede Verhandlung schon einmal im Voraus vor. Oftmals fällt ihnen dabei auf, welches Argument noch nicht ganz stichhaltig ist, oder welche Grafik dabei helfen kann, die Verhandlungsposition noch genauer darzulegen. Intuitiv erfassen sie die Reaktionen des Verhandlungspartners schon im Voraus und können sich viel besser auf etwaige Fragen oder Gegenargumente einstellen. Das sind für den Manager vielleicht die zwei wichtigsten Stunden der Woche, die jedoch ganz wesentlich über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

Tagesplanung

Gute Verkäufer machen das abends vor dem Schlafengehen. Sie bereiten den nächsten Tag vor, stellen sich vor, wie sie zu den Kunden fahren, jeden einzelnen. Sie stellen sich jedes Detail des Gespräches vor, mit dem sie ihre Produkte anbieten. Auch sie merken sogleich, ob ihre Argumente überzeugend sind. Wenn nicht, ist es in der Vorstellung einfacher, noch einmal von vorn zu beginnen. Wir müssen nicht alles erst über die Erfahrung lernen, sondern können in der Vorstellung eine andere Taktik benutzen, die bei dem jeweiligen Kunden zum Erfolg führt. Intuitiv erfassen wir, wie effektiv wir waren, denn ausschlaggebend ist immer ein gutes Gefühl der beiderseitigen Zufriedenheit. Mentaltraining hilft ganz enorm dabei, die Ziele, die wir uns gesteckt haben, leichter und effektiver zu erreichen.

Mentaltraining in Farbe

Ich möchte das Ganze einmal in Farben ausdrücken: Die Farbe weiß durch ein Prisma gebrochen ergibt den Regenbogen mit den

warmen Farben, rot, orange, gelb

das grün dazwischen ist relativ neutral,

und den kühlen Farben, blau, indigo und violett.


Die warmen Farben nennt man aktiv, sie regen an zur Anspannung, zum Zusammenziehen, zum Sprung,
die kühlen Farben nennt man passiv, sie vermitteln Ausdehnung, Entspannung, Weite.

Wir sagen aber auch: aktiv ist männlich und passiv ist weiblich.


Übertragen auf meine Ausführungen wäre:

Männlich aktiv: die Handlung, die Aktion, die Anspannung

und weiblich passiv: die Vorbereitung der Handlung durch Gedanken und Vorstellungen.


Was uns dabei jedoch meist nicht bewusst ist, ist Folgendes:

Es ist nach dem bisher Gesagten doch so, dass die weiblich passive Vorbereitung der Handlung durch Gedanken und

Vorstellungen  v o r  der männlich aktiven Handlung liegt.

Lassen Sie mich das noch erweitern. Damals benutzte man sehr gerne das zweigeteilte Gehirn als Modell, um Zusammenhänge deutlich zu machen. Wir haben zwei Hirnhälften, die durch eine Brücke miteinander verbunden sind. Jeder Mensch hat eine weibliche und eine männliche Hirnhälfte.

männlich                                                                        weiblich


Zeit                                                                                Raum

digital                                                                             analog

Ratio/Logik                                                                     Intuition/Gefühl

Regeln/Gesetze                                                                Kreativität

Analyse/Detail                                                                  Synthese/Überblick

linear                                                                                ganzheitlich

verbal/Sprache                                                                  non-verbal/Körpersprache

(Aufstellung nach dem Buch "Stroh im Kopf", von Vera Birkenbihl)

Von Ausfällen im Gehirn wissen wir, dass jeweils die gegenüberliegende Körperhälfte dazugehört. Die linke, männliche Gehirnhälfte steuert die rechte Körperseite, das rechte, weibliche Gehirn die linke Körperhälfte. Wir sind also nicht einfach Mann oder Frau. Das ist nur das Geschlecht.

In Wirklichkeit sind wir beides, männlich und weiblich in einem Körper.

Wir sind nicht in erster Linie Mann oder Frau, und das ist jetzt sehr wichtig: Wenn Sie sich nur vom Geschlecht her definieren, nur ein "richtiger Mann" oder eine "richtige Frau" sein wollen, dann unterdrücken Sie die jeweilig andere Gehirn-Hälfte in sich. In unserer männlich dominierten Welt ist die weibliche Seite ohnehin zu kurz gekommen, denn auch viele Frauen nutzen ihre weibliche Seite nicht ausreichend. Beide Geschlechter würden ihr Leben sehr viel besser meistern, wenn sie akzeptieren: Eine Frau ist zur Hälfte Mann, der Mann zur Hälfte Frau. Wir alle sind beides, nämlich

Der eine mehr, der andere weniger, die meisten weniger weiblich, passiv vorbereitend, denn wir leben in einer männlich, aktiv handelnden Gesellschaft. Auch wir Frauen haben uns da eingereiht, auch wir leben überwiegend den männlich aktiven Teil in uns. Wir handeln ohne es mental vorzubereiten. Der weiblich, passive Teil wird in sehr geringem Maße genutzt und das führt zu einem Ungleichgewicht. Auch wir Frauen sind uns dieser weiblichen Seite in uns nicht mehr ausreichend bewusst. Wir haben vergessen, dass Gedanken und innere Bilder den Körper beeinflussen. Wir wissen nicht, dass wir über den Körper unsere Handlungen anregen und letztlich unsere Wirklichkeit gestalten. Und natürlich leben wir sie auch dementsprechend wenig, nutzen sie, wenn überhaupt, dann selten gezielt. Diese Ressource ist bei sehr vielen Menschen weitgehend ungenutzt. Von einem Gleichgewicht zwischen den Polen weiblich passiv und männlich aktiv kann also keine Rede sein.

Hier noch einmal die weiblich passiven Qualitäten in Mann und Frau:

Intuition/Fühlen
Vorstellungen
Innere Bilder und Visionen
Synthese
Raum
Körpersprache
ganzheitlich

Mir ist hier wichtig herauszuarbeiten, dass es immer schon die passive, weibliche Seite in uns ist, die das männlich Handelnde vorbereitet. Das Weibliche erfährt eine wichtige Aufwertung, denn es war schon immer das passiv Weibliche in uns, das Innere, das über Vorstellungen, über innere Bilder das Männliche in uns, die Handlungen, zu denen wir fähig waren, in Gang setzte und zwar bei Männlein und Weiblein. Sie sehen schon, worauf ich hinaus will:

Das Weibliche ist  v o r  dem Männlichen. Nur leider handeln wir oft, ohne diese weibliche Seite gezielt und ganz bewusst zu nutzen. Sie könnte uns das Leben ganz enorm erleichtern.

Um zu einer Ausgewogenheit zu kommen, will ich zurückkommen auf die Farbe Grün. Wir sollten alle weiblich passiv und männlich aktiv ausgewogen in uns leben: das Weibliche in uns, in jedem von uns, und das Männliche in jedem von uns Menschen. Wir sollten beide Teile in uns akzeptieren und sie auch gezielt nutzen. Nutzen heißt, zu wissen, was wir wollen. Was ist unser Ziel? Vielen ist das nicht so klar. Sie wissen eher, was sie  n i c h t  wollen. Nur passiert dabei folgendes: Sie entwickeln Gedanken und innere Bilder und regen damit Handlungsimpulse an dessen, was sie gar nicht in Existenz bringen wollen. Doch auch diese Gedanken sind ja nicht unwirksam. Sie wirken konträr zu den Zielvorstellungen und hemmen sie. Das sind dann die dicken Steine auf dem Weg zum Ziel, die gar nicht nötig wären, hätten wir klare Ziele gehabt und hätten sie in kleinen Schritten angestrebt.

Ich will mit Farbe enden:

Warme und kalte Farben, das Männliche und das Weibliche und dazwischen die Ausgewogenheit zwischen beiden, das GRÜN.

Grün ist die Hoffnung und ich darf damit abschließen, dass ich hoffe, Sie zum Nachdenken angeregt zu haben. Vielleicht auch dazu, sich der weiblichen, passiven Seite in sich zuzuwenden,

zunächst einmal der Vorstellungskraft,

denn eine Münze hat schließlich zwei Seiten und nicht nur eine. Wir sollten oben auf dem Rand sitzen, das wäre die Brücke zwischen den beiden Hirnhälften,

die Brücke des G R Ü N

und beide Seiten des Gehirns benutzen für ein zielgerichtetes, konstruktives, bewusst ganzheitliches Leben.


 

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