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Mentaltraining

Spitzensport ist ohne Mentaltraining nicht mehr denkbar. Doch noch immer gibt es Leistungs-Sportler und -Schützen, die glauben ohne diesen Psychokram auszukommen. Das ist schade, denn sie verschenken ihre besten Ressourcen. Vielleicht liegt es daran, dass sie sich nicht so richtig vorstellen können, was mentale Fitness überhaupt ist.

Ich will daher die wichtigsten Bereiche einmal kurz zusammenfassen:

Mentale Fitness für den Leistungs-Schützen umfasst:

1. sich gut entspannen zu können und ein gut ausgebildetes Körperempfinden zu entwickeln,

2. visualisieren zu können, das heißt innere Bilder sehen und konstruktive Zielbilder entwickeln zu können,

3. konstruktiv denken zu können und jederzeit von negativen auf positive Gedanken umschalten zu können,

4. seine Gefühle zu erspüren und sie verändern oder loslassen zu können,

5. konkrete Ziele zu formulieren und in Schritten systematisch erreichen zu können.


Wozu dient das beim Schießen?

Dem Gehirn ist es egal, ob man etwas wirklich tut oder ob man es sich nur vorstellt.

Das ist kein Witz, sondern wissenschaftlich belegt. Was heißt das für den Leistungssportler?

visualisieren

Da es dem Gehirn egal ist, kann er gemütlich im Sessel sitzen und sich nur vorstellen zu trainieren. Das spart etwa 2/3 der Zeit, kostet keine Kraft und keinen Aufwand. Wenn Sie nun glauben mit den Ringzahlen ginge es bergab, dann kann ich Ihnen versichern: Das mentale Schießtraining ist noch effektiver als das aktive Training, wie ich herausgefunden habe. Es ist also nicht egal, ob aktiv oder mental trainiert wird, denn man könnte sagen: Mit dem Kopfkino der inneren Bilder wird noch schneller und effektiver gelernt besser zu schießen!

Heute weiß man: Es ist die Absicht aus Gedanken und inneren Bildern, die im Körper einen Mechanismus in Gang setzt, der in Form von kleinsten Spannungsveränderungen auf die Muskeln einwirkt und sie mental trainiert.

entspannen

Nun haben unsere Muskeln im Laufe des Lebens schon andere Bewegungsmuster erlernt, wie zu schreiben, zu heben, zu schieben, zuzufassen ect. Um diese Bewegungsmuster nicht anzuregen, sollten die Muskeln entspannt sein. Je entspannter diese Muskeln sind beim Erlernen neuer Bilder - in diesem Falle Bilder des Schießablaufes - umso besser werden die Zellen aktiviert und umso schneller kommen wir als Schützen zu entsprechenden Lernerfolgen, sprich höheren Ergebnissen. Deshalb ist es so wichtig den Körper gut entspannen zu können! CDs gibt es in jeder Buchhandlung.

Zu Anfang ist es hilfreich sich den gesamten Bewegungsablauf beim Schießen konkret vorzustellen. Visualisieren ist einfach. Innerlich sehen kann jeder, sonst würde er sein Auto auf dem Parkplatz nicht wiederfinden. Diese Art "sehen" ist gemeint mit visualisieren. Wie Sie im Buch "Mentale Kräfte aktivieren" nachlesen können, habe ich sogar die Hinfahrt zum Schießplatz mit visualisiert, dann den gesamten Ablauf des Schießens in allen Einzelheiten. Sogar durchs Fernglas geschaut habe ich und habe genau gewusst wie ich abgekommen bin.

Zielbilder

Wenn man darin einige Übung hat, kann man das vereinfachen und man stellt sich nur noch das Zielbild so vor, als habe man es schon erreicht. Mir reichte es nicht, nur die superguten Ringzahlen auf der Ergebnisliste zu sehen. Ich brauchte mehr Bewegung in dem Bild. Folglich stellte ich mir vor, dass ich meine Mitstreiterinnen umarme und mich mit ihnen freue, dass wir herumtanzen voller Enthusiasmus.

Ziele müssen realistisch sein. Sie müssen glauben können, dass Sie diese Leistung erbringen. Es versteht sich von selbst, dass wir Schießen können müssen, dass der Schießvorgang schon ins Unterbewusstsein, in den Automatismus, abgesunken sein muss. Für das mentale Schießtraining sind die "normalen" Trainingsmethoden von Kondition und Technik Voraussetzung.


konstruktiv und lösungsorientiert denken 

Konstruktiv zu denken ist uns Schützen wohl bekannt, denn wir beginnen mit jedem Schuß von vorn. Jeder Schuss wird für sich selbst gesehen. Würden wir uns am schlechten Schuß orientieren und den im Kopf haben, geriete der nächste genauso schlecht. Sie wissen das, denn manche Konkurrenten erinnern uns mit hinterhältigen Worten daran: "Aber mach diesmal nicht den gleichen Fehler wie beim Schießen in Dingsbums!". Wenn wir jetzt nicht sofort umschalten können auf konstruktive Gedanken, sind wir verloren. Ich habe einmal dieser Stimme, die ich bis zur Schießlinie immer noch hörte, eine Donald Duck-Stimme gegeben, worauf ich herzlich lachen musste. Damit war der Bann gebrochen und die Suggestion hat mich nicht mehr tangiert.


Bilder verändern
 

Auch negative Bilder sollten sofort in konstruktive verändert werden, evtl. durch Verkleinern und weit nach hinten schieben. Die Gefühle verändern sich sofort. Man kann unangenehme Bilder auch dunkel und verschwommen machen. Das gilt besonders für schlechte Erfahrungen, die man nicht aus dem Kopf kriegt. Dazu noch ein Tipp aus dem NLP, dem neurolinguistischen Programmieren. Man stelle sich das unangenehme Bild auf einem weißen Hintergrund vor und mache einen Rahmen darum herum. In eine Ecke setze man ganz klein das Zielbild, das, was man statt dessen haben möchte. Jetzt mache man das kleine Bild groß und das unangenehme ganz klein und das solange, bis automatisch immer nur das Zielbild zu sehen ist. Man surft auch gefühlsmäßig hin und her, bis nur noch gute Gefühle da sind mit einem klaren, großen Zielbild.


Selbstwirksamkeit und Motivation

Da sind wir schon bei Gefühlen, denn woher wissen wir, was negativ und positiv ist? Nur weil es sich angenehm oder unangenehm anfühlt und das ganz subjektiv. Wir können fühlen, ob wir irgendwo verspannt sind, wir können fühlen, ob wir innerlich Widerstände haben, wir können fühlen, ob wir ganz locker bleiben, wir können fühlen, ob wir uns rundum gut fühlen.

Wir sollten immer mehr nach einer konstruktiven Denk- und Gefühlsstruktur streben, was heißt: Jeden Tag ein klein bisschen netter zu sich selbst sein und nicht in Problemen denken, sondern immer lösungsorientiert.

Das sind einige der Grundlagen der mentalen Fitness, die ganz erheblich zur Selbstmotivation beitragen und uns dazu befähigen die eigenen Leistungen selbst steuern zu können.


Was wir ganz nebenbei entdecken ist folgendes:


1.) Wir lernen uns selbst zu beobachten, lernen den Spannungszustand unseres Körpers in allen   Situationen  wahrzunehmen und das nicht nur im Schießsport.

Es führt dazu leichter zu bemerken, was uns gut tut und was nicht für eine immer bessere Stressresistenz.

Wir erkennen, dass Bilder, die Angst und Ablehnung beinhalten, die Zellen zusammen ziehen und Spannung erzeugen, während bei Gedanken und Bildern von Akzeptanz sich ein Wohlgefühl einstellt und das Gewebe sich ausdehnt.

Wir werden ganz nebenbei ehrlich zu uns selbst, denn auch unbewußte Angst- und Widerstandsmuster wirken sich aus, die wir dann klären und loslassen können.


2.) Wir entdecken, dass wir uns selbst gestalten, dass unsere Gedanken und inneren Bilder schon immer einen Einfluss auf uns haben.

Wir lernen Schwächen zu akzeptieren, und erkennen, wie wir unsere Stärken ausbauen und die Kräfte unserer Gedanken und inneren Bilder in konstruktive Richtungen kanalisieren können.


 3.) Wir lernen unsere Leistungsfähigkeit zu erhalten und Höchstleistungen zu erbringen, indem wir so tun-als-ob es schon so sei, als hätten wir unser Ziel schon erreicht.

 
Das betrifft natürlich nicht nur den Schießsport.

Mit mentalen Methoden kann jede Leistung und jedes Ziel wesentlich leichter erreicht werden.
Beispiele finden Sie im zweiten Teil des Buches, wie zum Beispiel

Gehaltserhöhung,
Rechtsstreit,
neuer Job,
Berufsziel ändern,
Verhalten bei Mobbing ändern,

mit genauen Anleitungen.


Mir ist wichtig Sie darauf hinzuweisen: 


hineinschauen

Wenn Sie zunächst einmal hineinschnuppern wollen in mentale Möglichkeiten und kurz etwas lesen und vielleicht auch ausprobieren möchten, was für sie nachvollziehbar ist, empfehle ich wenigstens den ersten Teil des Buches "Mentale Kräfte aktivieren" zu lesen. Sie können es von dieser Webseite aus kostenfrei online lesen (oben links). Viele Menschen "bestellen" inzwischen ihre Parkplätze!

Ich hoffe, dass mein Buch möglichst viele Leistungs-Schützen dazu anregt, ihre Vorbehalte gegenüber mentaler Fitness aufzugeben, und selbst einmal auszuprobieren ihre Leistung mit mentalem Schießtraining zu steigern. Gewonnen wird im Kopf!

"Wer mehr in sich ist, ist weniger außer sich!" Heute hat nahezu jeder Leistungssportler einen Mentaltrainer. Ich habe mir damals vor 40 Jahren alles selbst erarbeiten müssen und kann es daher sehr genau beschreiben.


Anregung

ps. Das Buch "Stell dir vor, du bist gesund" bietet Beispiele, wie man mit Mentaltraining seine Gesundheit verbessern und leichte Störungen selbst beheben kann. Hinten drin sind Anleitungen für Autogenes Training nach Schultz, Jacobsen-Muskelentspannung und Übungen zum Visualisieren (nicht aus dem Schießsport, das wäre zu speziell).

Alle Leistungssportler - nicht nur Schützen - sollten lernen, wie man kleine gesundheitliche Probleme wie Kopfschmerzen, Halsweh oder Schnupfen schon gleich zu Beginn selbst beeinflussen und sich davon befreien kann. Sie beeinträchtigen - und jeder Sportler weiß das - in hohem Maße die Leistung.


Info:
meine weiteren Bücher befassen sich mit der Lebenskraft selbst,
mit psychischer Energie, mit Emotionen, mit Speicherung und Blockaden im dritten, dem gelben Buch 
und im vierten, dem roten Buch, speziell mit Energie und besonders der universellen Energie.


 

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